Diese Schnittstelle übersehen Steuerberater bei der digitalen Transformation

Dgitial Translator als neues Berufsbild in der Steuerberatung - Interview Martin Setnicka.mp4 - powered by Happy Scribe

Heute im Gespräch mit Martin Seeger vonSmart Thinking und vom Text der Rede.

Wir werden uns einige Themen vorknöpfen,

wie zum Beispiel den Digital Translatorund was in der Welt der Stolperer.

Aber zunächst mal freutmich, dass du hier bist.

Martin, erzähl mal kurz was von deinerPerson, wer du bist und was du tust.

Ja, vielen Dank, Sebastian,für die Einladung.

Mein Background ist im Finanzministerium.

Ich war zwölf Jahre lang im

Bundesministerium für Finanzen tätig inunterschiedlichen Funktionen,

habe zuletzt eine Abteilungorganisatorisch mit aufgebaut, die sich

mit innovativen DatenanalysenMethoden beschäftigt.

Ich habe die Abteilung über ein Jahr langgeleitet und habe dann Ende 2018

entschieden, mich selbstständig zumachen und eigene Wege zu gehen.

Ich habe als Matschige gegründet, umOrganisationen beim digitalen

Transformationsprozesszu unterstützen bzw.

auch beim Advanced Analytics Prozessunter die Arme zu greifen.

Ich bin auch

an der FH Campus Wien tätig, alsHochschullehrer mit dem Fokus

Digitalisierung dieser digitalenTransformation an Technologien

im Bereich des Studiengangs AttacksManagement, Bachelor und Master.

Und wie du schon erwähnt hast Textwurde auch Anfang 2020 21 gegründet, um

einfach eine Community imBereich Technologie aufzubauen.

Ja, so haben wir uns ja auchkennengelernt über Empfehlungen.

Und du bist auch sehr umtriebig in der

Welt der Digitalisierung, in den Tiefender Steuerberatung und Rechnungswesen.

Das ist ja beeindruckend, was du gemacht

hast und und kennst die vielenverschiedensten Seiten von

unterschiedlichsten Positionen,die ja du schon eine hattest.

Jetzt ist für mich die Frage

deine persönliche professionelleEinschätzung Wo und wie siehst du?

Die Zukunftder Digitalisierung ist natürlich

allgemein betrachtet, aber auch imSchwerpunkt Welt der beratenden Berufe.

Gut, ich meine generell dieDigitalisierung und die damit verbundene

technologische Weiterentwicklungschreitet unterhaltsam voran.

Es ist kein Ende in Sicht.

Jedoch bedeutet die Digitalisierung nicht

nur neue Möglichkeiten aufgrund destechnologischen Fortschritts,

sondern bedeutet auchinsbesondere ein Change in Mainz.

Und das wird aus meiner Sichtsehr oft noch nicht beachtet.

Aus meiner Sicht die größten Fehler, die

momentan auch sehr allgemein ist,muss ich die Steuerberatung sein.

Den Unternehmen einfach machen ist nicht

zu digitalisieren und nicht neue Ideen,neue Technologien auch voranzutreiben.

Was man merkt So sehr vieleUnternehmen sind noch sehr zögerlich.

Was jetzt neue Ideenbetrifft, neue Technologien.

Man versucht ein bisschenvorsichtig an die Sache heranzugehen,

bis hin man hat auch teilweise Angst vorgrößeren Veränderungen und das sieht man

leider Gottes an, gerade im Steuerund Rechnungswesen sehr häufig.

Dort stehen große Veränderungen an.

Das heißt, diese Implementierung einer

digitalen und vielleicht automatisiertendigitalisierten Buchhaltung

bedeutet einen enormen Abbau anadministrativen Aufwand,

schafft aber gleichzeitig mehr Freiräumefür fachlich herausfordernde Tätigkeiten,

um einfache Sachverhaltenoch genauer abarbeiten zu können.

Das ist das eine.

Aber auch das Dienstleistungs Portfolios

kann natürlich damit sehrstark erweitert werden.

Die Zusammenarbeit mit dem Kunden, die

Interaktionen dieses Customerwird mit Sicherheit noch

bedeutender werden unddamit werden die Beratungsleistungen aus

meiner Sicht auch sich starkändern und adaptiert werden.

Das haben wir auch schon in anderen

Interviews und Gesprächenschon öfter besprochen.

Vor einiger Zeit mit Florian Weber, das

ist ja der Co-Founder und Form vonBlogpost, der natürlich im ganzen Thema

Blockchain und neue Technologien sehr sehran vorderster Front mitwirkt, er ihm auch

sagt Da wird sich noch dermaßen vieländern aufgrund der Komplexität.

Jetzt alleine in diesem Thema.

Und dennoch ist aber auf der anderen Seite

in der Welt der Steuerberatung häufig nochdie A, der O und ich, nennen wir es jetzt

einfach mal Oldschool wegim Sinne Buchhaltung.

Vieles wird dann auch gemacht, wie esvielleicht eben schon gemacht wurde.

Ich höre aber oft an dieser Stelle auch,dass grundsätzlich der Wunsch auch bei

Steuerberatern da ist,hier vorwärts zu gehen.

Aber dass auch Unternehmer zu derenKlienten oft sehr zögerlich sind.

Es ist ja ein sehr komplexes Problem.

Wo siehst du da die Chanceoder die Notwendigkeit?

Jetzt im Kontext der Digitalisierung?Was?

Was müssen Steuerberater tun, die, diediese Entwicklung beschleunigen möchten?

Ja, es ist natürlich jetzt schwer zubeantworten, so ist es quasi in die

Richtung zu gehen, wie der Steuerberaterseine Klienten Struktur aufgebaut hat.

Tatsächlich ist es so, dass sehr,sehr viele Klienten

dasselbe Unternehmen sind, noch sehrweit weg von der Digitalisierung.

Ja und da sind wir wiederbei dem Punkt Mainz bzw.

auch dieser Beratungsleistungen.

Also ich glaube, die Zukunft wird auch

viel mehr gehenin diese Beratung der Digitalisierung,

dass man auch diesen die Angstnimmt, also zu sagen, da

vielleicht die Belege in einerneuen Art und Weise zu übermitteln.

Also worauf du hinaus wolltest istdie Belege werden teilweise noch in

Kartons, in Schuhschachtel,vielleicht auch in Ordnung gebracht.

Und das ist nicht mehr der Weg, wie manheute arbeiten kann und arbeiten sollte.

Also die Technologie ist schon so weit,

dass das viel schneller, viel einfacher,auch weniger fehleranfällig passiert,

wenn wir gerade beim Themader Buchhaltung sind.

Was ist deiner Meinung nach die aktuelle

Bergspitze in der Buchhaltungim Bereich Digitalisierung?

Ja genau.

Und die Folgefrage auchdas Recht zu verknüpfen.

Also es ist tatsächlich in einigen Studienals davon auszugehen, dass diese typischen

Tätigkeiten des klassischen Buchhaltersder klassischen Buchhalterin

durch den Einsatz von digitalenTechnologien automatisiert werden kann.

Das heißt, stellen wir uns jetzt mal dasklassische Berufsbild eines Buchhalter

seiner Buchhalterin vor, ist eine Person,die und da sind wir wieder mit dem

Klienten diese SchnittstelleKlienten, Schuhschachtel.

Also man sortiert zunächst einmal Belege

chronologisch, man ordnetsie, schaut auch nach.

Handelt es sich überhauptum eine Rechnung?

Sind das andere Dokumente?

All diese Tätigkeiten werden aus meiner

Sicht in einigen Jahreneinfach nicht mehr geben.

Das heißt, diese Rolle, dieses Buchhalter

ist Buchhalterin, wird sichnachhaltig ändern bzw.

man muss auch so ehrlich sein.

Einige Kanzleien haben dasja bereits schon umgestellt.

Das heißt, es hat sich ja schon verändert.

Das heißt, was sich digitalisieren lässt,

wird früher oder späterauch digitalisiert werden.

Und alles, was automatisiert ist,

wird auch früher oder späterautomatisiert werden.

Und wenn wir jetzt noch mal bei derBuchhaltung bleiben oder bei dem

Buchhalter, bleibendabei den es gibt einige Studien.

Eines davon ist vom Institut fürArbeitsmarkt und Berufsforschung.

Und die sehen, dass diese klassischen

Tätigkeiten des Buchhaltersdurch den Einsatz der digitalen

Technologien automatisiertbis zu 100 prozent ist.

Das heißt, die Automatisierung liegtgrundsätzlich bei 100 prozent.

Ähnlich auch bei den Bilanz Buchhaltern,

wo die Automatisierungbei 82 prozent liegt.

Und wenn man es jetzt zusammenfasst, alsoja, es wird sich einiges ändern.

Auch natürlich auf der einenSeite, also bei Kundenseite, klar.

Und ja, diese, diese Transaktionen,

Tätigkeiten oder wiederkehrendeTätigkeiten, die bis heute noch so kennen,

dass später eine Softwarelösung machenirgendwelche Bots Lösungen bzw.

Lösungen, die das dann einfachmal umsetzen können.

Aber das kommt das große Aber, und das ist

glaube ich ganz, ganz wichtigfachlich höherwertige Tätigkeiten, die

eine rechtliche oder Buchhaltungspezifische Expertise benötigen, die

Bilanz, Buchhaltung, eine Bilanz,Buchhalter einfach haben,

um eben diese Problemlösungenoder Sachverhalte zu lösen.

Das wird weiterhin erforderlich sein.

Das heißt, fachliche Expertenwerden auch durch den Einsatz

von technologischenLösungen keineswegs überflüssig.

Also sieht diese Expertise wird einfach

nur anders oder vielleichtgezielter eingesetzt werden?

Ja.

Das heißt, wir Menschen sind safe,die nächsten Menschen sind safe.

Vor allem in diesem Bereich.

Mit dieser fachlichenExpertise auf jeden Fall.

Ja, ich leih mir jetzt ein bisschendie die Überlegungen von Yuval Harari.

Ich hoffe, ich habe denrichtig ausgesprochen.

Der hat ja eine kurze Geschichte derMenschheit geschrieben und auch das Buch

Homo Deus quasi, wo er über dieZukunft der Menschheit spricht.

Und zwar genau in dem Kontext, das durch

die fortschreitende Digitalisierungund das besser werden künstliche

Intelligenzen, Machine Learning,neurologische Netzwerke, whatever.

Einfach jede,jede Transaktion, jede Handlung, die ein

Algorithmus darstellt, wirdfrüher oder später von einer Maschine

übernommen werden, weil die einfach besserdarin sind, Algorithmen abzuarbeiten.

Also ganz einfach Eine Rechenaufgabe

übernimmt ein Computerdefinitiv lockerer als ein Mensch.

Aber die kreative Leistung, die das

Denken und undÜberlegen außerhalb des Tellerand

das Problem Identifikation Lösungsfindungauf neue Arten, das ist eine eine

ein Bereich, der noch sehr starkden Menschen vorbehalten ist.

Und da können wir punkten.

Aber zu glauben, man könnte mit Maschinenkonkurrieren in diesen Dingen, ist einfach

eher unwahrscheinlich,dass man das gewinnt.

Am Ende des Tages und bei der Buchhaltungjetzt im klassischen Sinne wirklich nicht.

Die Buchhaltung des Sortimentsund und Verbuchung von Belegen.

Das ist ja eigentlich

ein Algorithmus, der auf kurz oderlang dann einfach übernommen wird.

Es scheitert ja momentan eigentlichnur an den fehlenden Schnittstellen.

Wäre, wären die schon vorhanden?

Und paradoxerweise gibtsdie ja eigentlich schon.

Dann würde das schon ganz anders aussehen.

Aber es ist halt einfach noch noch nicht

so standardisiert, dasses in einem durchläuft.

Aber du siehst es eigentlich genauso, dass

hier der Weg auf kurz oder lang dahingeht, dass die

repetitive Tätigkeit ersetzt wird, aberdafür die kreative Leistung des

Buchhalters der Buchhalterinmehr notwendig wird.

Vielleicht kreative Leistung im Bereich

Buchhaltung ist immer zweiseitig zu sehen,jetzt auch in der Finanzverwaltung.

Aber ich bin absolut bei dir.

Ich glaube auch

die Transaktionen, Tätigkeiten,wiederkehrenden Tätigkeiten, die werden

mit Sicherheit in dieser Art undWeise nicht mehr vorhanden sein.

Die fachliche Expertise und auch dieses

Fachwissen, es wird einfachweiterhin notwendig sein.

Und ich glaube, man kann sich auch dann

mehr Zeit nehmen, um die Sachverhaltewirklich genauer anzusehen.

Und vielleicht noch einen Satz in der Welt

hast, also das gegeneinander antreten, zumBeispiel in einer künstlichen Intelligenz.

Ich glaube, dass das der falsche Ansatz,den viele Menschen auch noch haben.

Ich glaube, wichtig ist diesesMindset, dieses Miteinander.

Ich ich habe eine Software Lösung.

Ich habe eine künstliche Intelligenz.

Ich arbeite Bots Lösung die mich

unterstützt bei gewissen Tätigkeiten unddieses unterstützen ist auch so.

Es funktioniert vielleicht beim ersten Mal

noch nicht hundertprozentig, auchdann beim automatisierten Verbuchung.

Ja, da kommt vielleicht einanderes Konto wird vorgeschlagen.

Aber wenn man das zwei, drei mal ändert,

dann lernt das System und das System lerntso wie ich es möchte und Anführungszeichen

aufgrund meiner Erfahrung, aufgrundder historischen Eingaben.

Und wenn ich das 3 4 mal ändere,dann wird es zukünftig genau diesen Satz

vorschlagen,den ich eben auch haben möchte.

Und deswegen das Miteinander, glaube ich.

Das fehlt noch in Mainz.

Neue Technologien können einen sehr, sehr

gut unterstützen, auch natürlichim Steuer und Rechnungswesen.

Am Ende des Tages entwickeln sich ja aus

diesen neuen Rahmenbedingungen auchganz neue Berufs und Tätigkeitsfelder.

Und eines dieser Tätigkeitsfelder hast du

schon definiert, nämlichden Digital Translator.

Was ist? Was ist?Warum braucht man das? Oder? Oder

beschreibt man ein bisschen die, diedie Rolle dieser Person ja kennen?

Also ich glaube, wir sind uns alle einig,

dass die Verschränkung zwischen IT undfachlichen Expertenwissen einfach

notwendig werden, um den wachsendenAnforderungen einfach gerecht zu werden.

Ich sehe es und schon angesprochendiese Schnittstellen.

Also in vielen Unternehmen

ja, braucht man mittlerweile schonPersonen, die genau in der Lage sind,

diese Schnittstellen, Schnittstellen,Problematiken einfach zu lösen.

Und das sind aus der Sicht eben dieser

digitalen Smithers, wo ich sage Das könntenatürlich eine sehr gute Chance sein, eben

für Buchhalter Bilanz Buchhalter indiesem Bereich auch Fuß zu fassen.

Von der Definition her würde icheinen digitalen Slava so bezeichnen.

Das ist eine Person ist, die in der Lageist, fachliche Anforderungen

für eine IT-Welt zu übersetzen,um auch mit Programmierern, mit Software,

DeveloperScientist oder anderen IT-Experten

interdisziplinär das natürlich auchgemeinsam an einem Projekt zu arbeiten

und natürlich auch, wie z.B.die Anforderungen bzw.

die Fragestellungen, die von der IT-Welt

kommt, natürlich auch fachlichzu übersetzen bzw.

auch fachlich zu beantworten.

Und ich glaube, das ist so die Richtung,

die eingeschlagen wirdeines digitalen Sneakers und warum wir

auch gerade jetztwichtig und notwendig ist.

Ichdenke, das ist ein wichtiger Punkt und es

ist auch eine Aufgabe, die ich immerwieder übernehme in meinen Projekten

einfach dieseskomplexe Sachlagen und Informationen so zu

vereinfachen, dass der andereauch damit arbeiten kann.

Also nichts.

Ein guter Steuerberater macht ja auch

nichts anderes, weil Bilanz, Besprechung,wenn man dann nur die Sparten durchgeht.

Das hilft ja nichts.

Die Frage ist ja, was macheich mit der Information?

Und genau das gleiche ist es ja auchin der in der technischen Welt.

Was ist die Anforderung?

Wie würden Menschen damit umgehen?

Und wie setzt sich das Ganze dann um?

In einer Software, in einer Lösung,damit es dann das macht und es tut?

Also ich bin ja selbst Techniker.

Ich kenne also die

die Sprachen, die Sprachwelt, dasVerständnis vom Entwickler und zum

Verkäufer zum Beispiel, dassind ja Welten dazwischen.

Und und du hast ja auch selbst schon

angekündigt, dass du an einerSoftware arbeitest und hast.

Gemerkt.

Das ist dann in der Umsetzung oft gar

nicht so einfach, wie man sich vorstellt,was man haben möchte, diverses, was

eigentlich notwendigist, um um das zu haben.

Ja, richtig.

Wir haben natürlich im Vorfeldnur kurz auszuschreiben.

Im Vorfeld werden User Stories A definiert

und fachlich natürlichauch die User Stories bzw.

haben es wirklich versucht genau zu

beschreiben, die von dem Programmiererdann auch umzusetzen sind.

Und dennoch kommt es immer wieder zu

Fragen, die natürlichgelöst werden müssen.

Und ich bin auch sehr sehr froh, einen

Mitarbeiter zu haben, der genaudiese Qualifikationen hat.

Qualifikationen.

Das heißt, er hat Steuerrecht, ist einEx-Manager, wie man so schön sagen, aber

auch ein Wirtschaftsinformatiker undkann diese Rolle perfekt erfüllen.

Das heißt, er kann es dem Programmierer

genau sagen, welche Anforderungen esfachlich gibt, kann aber genauso wieder

reflektieren und mit mir und dannauch fachlicher zu verifizieren.

Es ist einfach sehr gutgelaufen in dem Projekte.

Was für Fähigkeiten sind noch notwendig

für den Vater, der ja scheinbar auch immerimmer wichtiger wird, ihn in diesen

Stuhl beratenden berufen? Was?Was muss der noch mitbringen?

Also einerseits natürlich, wieschon gesagt, ums fachliche Wissen.

Ich ich spreche doch gerne in Englisch.

Dieses Domain knowledge ist wichtig.

Zweitens nimmt diese MINT-Fächer, die wir

schon kennen,Projektmanagement, Skills und Kompagnien.

Vielleicht jemand mal der Reihenach durch den fachlichen Wissen?

Ich glaube, das steht außer Frage, dass es

zu den der wichtigstenEigenschaften eines Didion gehört.

Gerade wenn er jetzt daSteuer und Rechnungswesen tätig ist.

Das heißt, man braucht hier

explizit dieses Wissen unddas Wissen bedeutet aber auch, dass man

die Branche, aber auchdas Unternehmen bzw.

auch den Wert der digitalen Technologien

Geschäfts Kontext aucheffektiv zu erkennen.

Das ist einfach notwendig.

Sie Digital Translator müssen auch diewichtigsten Kennzahl eines Unternehmens

und deren Auswirkungen auf den Erfolgverstehen und kennen und

natürlich auch gängigeAnwendungsfälle in diesem Bereich.

Wenn Sie das so durchdenkt.

Also Dominanz oder fachliches Wissen ist

sicher einesganz, ganz, ganz, ganz Wichtiges,

dann ist es Mind Knowledge oderMINT-Fächer, so wie wir es kennen.

Deutsch übersetzt heißt Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaftenund Technik.

Im Englischen weiß man fast ein bisschen

besser Science Technology,engineering und Macht.

Ja, ich glaube, das kommt dann schonein bisschen ganz anders rüber.

Na klar, muss sein.

Translator braucht keine vertiefendenKenntnisse in diesen Bereichen.

Also man muss selbst jetzt nicht dasWort wie gut programmieren können.

Das ist überhaupt nicht notwendig.

Oder auch irgendwelche Formeln zu lösenmathematischer Sicht.

Aber man muss in der Lage sein, fachlicheAnforderungen zu definieren

und beispielsweise zu Datenmodellzum Beispiel zu interpretieren.

Also diese MINT-Fächer sind einfach

wichtig, um so die grundlegendeKenntnisse einfach zu haben.

Die ist einfach in diesen Anforderungeneinfach notwendig sein wird

auch mit der IT zu sprechen, natürlich jenach Schwerpunkt, ja Projektmanagement.

Aus meiner Sicht ist eswirklich notwendig, auch Erfahrung und ein

gewisses Repertoire imProjektmanagement zu haben.

Was meine ich damit?

Es gibt ja die klassischen Methoden im

Projektmanagement, diePlan und der Anforderungen,

die man eigentlich schon vor demStart des Projektes definiert.

Und neben diesen klassischen Fähigkeitenoder klassischen Methoden ist

Projektmanagement, benötigt man aberauch agile Methoden, sehr viele Ansätze.

Wir wissen, gerade bei solchen Projekten

können sich dieAnforderungen und geschäftlichen

Anforderungen ständig ändern,gesetzliche Änderungen und so weiter.

Und der eignet sich einfach agile Methodenbesser als etwa das weiß ich, dass das

Wasserfalls Modell beispielsweise, wie ichfinde, alles im Vorfeld definiert habe.

Und mit agilen Methoden

bin ich einfach flexibler, kanninteraktiv oder iterative vorgehen.

Und ja, das macht auf jeden Fall Sinn.

Und wenn natürlich die Fähigkeit auchbesitzt, entsprechend die klassischen und

die agilen Methoden zu kombinieren,sind sogenannte hybride Modelle.

Dann habe ich genau dieses auch benötigt,um die Projekte voranzutreiben.

Und effektiv definitiv.

Und interessanterweise und das ist so dieletzte Fähigkeit sie ist jetzt nur eine

Hypothese, die ich jetzt auchich kann es noch nicht belegen.

Wir werden auch mit Studiendas versuchen auch zu belegen.

Die vermutlich wichtigste Fertigkeit

eines erfolgreichen DigitalTranslator ist das Verfügen über.

Unternehmens Erkenntnissedeswegen auch Company.

Das heißt, der Translator sollte das

Unternehmen und derenAbläufe deren Prozesse

auch wirklich gut kennen,auch aus organisatorischer Sicht oder

Organisationsentwicklung Sicht ist essicher gut, wenn ein Translator innerhalb

des Unternehmens entsprechendausgebildet und eingesetzt wird.

Das macht natürlich Sinn.

Klar ist natürlich, und das ist jetzt die

andere Seite, wenn es wirklich schnellgehen sollte

Was ich aufgrund des dringenden Bedarfs anÜbersetzungen nutzen möchte, ist natürlich

eine externe Einstellungsicherlich die schnellste Lösung.

Allerdings fehlt da einfach dieses

Komponente und ich glaube, das aufzubauenerfordert einfach viel Zeit und Geduld.

Und aus dem GrundZeit über dieses Feature Translator

Company Like sollte das Wichtigste sein,das heißt, die Abläufe und des

Unternehmens interne Wissenmuss einfach vorhanden sein.

Bestehen diese vier Skills,wo ich glaube, dass die einfach

für den Translator unumgänglich sind undwichtig sind sehr gut, aber

auch von Verständnis, dass deiner Meinungnach wäre oder der Einschätzung nach.

Ein Digital Translator sollte eine fixePosition innerhalb eines Unternehmens

sein, kann aber vielleicht jetzt nochunrealistisch sein, weil wo findet man

diese Person oder so jemanden mit dieseminterdisziplinären Background?

Das heißt, man wird sich vermutlichzunächst mal mit mit externen.

Darüber helfen.

Aber langfristig sollte das Ziel sein,solche Personen

im Unternehmen aufzubauen oder oder Teamszu bilden, die sich solcher Themen widmen.

Von dir, von denen ja sicherimmer mehr aufpoppen werden.

Aber wie gesagt, der Translator ist

eigentlich auf der einen Seite zuständigfür für Innovationen und Change

Management, dass das auchwirklich umgesetzt wird.

In im Unternehmen und nicht versandet,weil es niemanden gibt, der in der Lage

ist, das Ganze auszuformulieren undzu begleiten bis zur Umsetzung.

Genau das wäre eine dieser Aufgaben und

ich sehe, wiezusammengefasst das auf jeden Fall

unbedingt vom Unternehmen raussollte im Unternehmen fix verankert sein.

Definitiv ja.

Und ich glaube, das ist auch von der Größeher gar nicht so so so

wichtig, wie groß die Kanzlei istund wie groß das Unternehmen ist.

Ich glaube, diese Personen sind einfachoder werden aus meiner Sicht das

Berufsbild, wenn ein fixer Bestandteilin einer Organisation werden.

Das sehe ich auch so.Und ich habe mir da auch Studien angesehen

von von Accenture und anderen großenPlayern, die sich da natürlich auch schon

länger die Frage stellen Wohin gehtdie Reise im Finanz und Accounting?

Und da wird eigentlich auch ständig davongesprochen, dass neue Berufsbilder

entstehen, viel mehr mit Big Data und undData Scientists und

solchen Sachen, aber auch Psychologenin diesen Bereichen gearbeitet wird.

Die Kernfrage, die sich dann natürlich

immer aufdrängt bei allenWo findet man so jemanden?

Oder wie eignet man sich diese Fähigkeiten

und Fertigkeiten an, die ja nicht mehrdem klassischen Berufsbild entsprechen?

Weiß man das, lernt man ja nicht so im

direkten Weg, sondernes ist eine Mischform.

Wo findet man diese Menschen oder diese,wo man sich diese Fähigkeiten an?

Also fange vielleicht an, wo, in oderwie kann ich es mir aneignen?

Also wir haben an der FH Campus Wienim Studiengang Tex Management sowohl das

Curriculum im Bachelor alsauch im Master geändert.

Wir haben einfach

gemerkt und das ist auch so die Erfahrungder Steuerberater, die in diesen

Entwicklungsteam auchdabei waren, gemerkt.

Ja, das ist einfach notwendig.

Wir müssen mehr.

Digitalisierung ist Kiels, wenn man sie so

bezeichnen darfoder Texte Knowledge Skills

in ein Studium verpacken und das war unserZiel und wir sind sehr stolz darauf, dass

ungefähr 25 prozent aller Fächer genau dasihr abverlangt.

Das heißt Digitalisierung, Kern,Technologien, Text, Technologie, Lösungen

sind so das Ziel, wo wir versucht haben,die Leute entsprechend auszubilden.

Aber es gibt noch

ein Zertifikats Programm, das ich auchleiten darf an der FH Campus Wien.

Digitalisierung im Steuerund Rechnungswesen.

Wo wir schon ausgebildetePersonen, Führungskräfte im Steuer und

Rechnungswesen versuchen noch das richtigeHandwerk zu geben, um auch da

Fuß zu fassen im Bereich derDigitalisierung und und Rechnungswesen.

Also das sind so die die Ausbildungen,die wir momentan in Status haben.

Wir versuchen auch im Bereich derLohnabrechnung im Herbst die ersten

Entwicklungsschritte zu machen auf einenLehrgang zum Thema Digitalisierung, der

Lohn für Rechnungen im Arbeitsrecht, wasnatürlich auch sehr, sehr wichtig ist.

Also da kann man sich schonmal gute Skills aneignen.

Aber und so wie es richtig sagstja wo finde ich solche Personen oder wie

kann ich solche Personen nochheranzüchten, wenn man so möchte?

Ja, ich ich kann Verweis natürlich sehr

gerne auf unserer Website, aberdort, wo wir versuchen solche Themen

im Bereich der digitalen Transformation imBereich Text Technologie

zu bringen, wo man sich überalleinlesen kann in dieser Thematik.

Ja, wo kann man diesePersonen sonst finden?

Es ist einfach sehr schwer, weil es sodiese Art und Weise, dieses Berufsbild in

dieser Art und Weise noch nicht gibt odernoch nicht so häufig ausgeschrieben wird.

Ich suche jetzt einen Digital Translatorund ich glaube, das wird sich einfach

aufgrund dieser dieser internen Prozesseich erst herauskristallisieren.

Und da sind wir wieder bei dem einenPunkt Ich glaube, man findet sie intern.

Man muss sie auch internaus meiner Sicht versuchen.

Man braucht einfach innovative Personen,kreative Personen, die das auch wirklich

machen möchten, die auchaufnahmefähig sind.

Und ich glaube, das ist der richtigeZugang, sich intern einmal umzusehen.

Habe ich solche Personen und wenn ja,

dann die richtige Ausbildung undauch mal probieren lassen.

Also die ersten Projektemal umsetzen zu lassen.

Und ich glaube, das ist dernotwendige Entwicklungsschritt.

Abschließend Was siehst du jetzt in dennächsten Jahren,

als die großen Herausforderungen undStrategien, wie man mit denen umgeht?

Ja, ich glaube, die digitaleTransformation ist für mich eine große

Aufgabe, sowohl aus Sicht derOrganisation, aber auch aus der Prozess

Sicht Dachflächen SatzWir wissen, dass analoge Prozesse, die

digital digitalisiert werden undnicht unbedingt das Wundermittel sind,

insbesondere wenn der analoge Prozesseinfach nicht gut dargestellt war, dann

wieder digital entsprechend auchkeinen Nutzen bringen kann.

Das heisst, die digitale Transformation

geht weit über das Digitalisierendieser analogen Anwendungen hinaus.

Ich glaube,

jedes Wort, das wird auch das Ziel seineines jeden Unternehmens,

sich einen strategischenWettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Und das natürlich auch im digitalen Wege.

Allerdings ja, veränderteRahmenbedingungen und das erleben wir

heutzutage erfordern auchneue Management Ansätze.

Und das ist, was du vorhin schonangesprochen hast, dass

Big Data und ich gehe noch einen Schrittweiter diese Daten getriebenen

Entscheidungen ermöglichen, ermöglicheneinfach ein rasches Agieren, um eben

Chancen, Potenziale, Risiken einfachfrühzeitig wahrzunehmen.

Und das ist das eine.

Aber natürlich auch im Zuge der digitalenTransformation ändert sich nicht nur der

ganze Prozess Landschafteninnerhalb einer Organisation, sondern es

entstehen neue Organisationsformen undwie man zuvor mit dem Digital Translator

besprochen haben bestehende Rollenmodellewerden sich einfach nachhaltig ändern.

Also das ist einfach diese Entwicklung,die ich momentan schon wahrnehme.

Aber natürlich, für die Führungskraft wirdes essenziell sein, sich entsprechende

Kompetenzen wie erfolgreichedigitale Transformation anzueignen.

Genau das Führen im digitalen Zeitalter

benötigt natürlich moderne Ansätzeund ich glaube, das sind die großen

Herausforderungen, vor denenwir aktuell noch stehen.

Definitiv.Ich überlege aktuell selbst an der FH Wels

einen universitären Lehrgang zum zumThema agiles Management und New Work.

Und es ist halt nichtalles Gold, was glänzt.

Sagen wir es mal so Auch dieagile Welt hat ihre Tücken.

Und hier den Weg zu finden,

ja, die einfach, die die Lösungenbringt, die man sich wünscht.

Das wird noch eine große Challenge sein.

Also mir sind zum Beispiel jetzt auchschon Kanzleien in Österreich bekannt, die

sich nach den Prinzipien von Okerauf aufgesetzt haben, oder?

Oder dieses Unternehmen auchmit diesem System und Methodik.

Das gibt es in Ansätzen.

Was ist es in Werkzeugen System der

Philosophieaber, die das jetzt schon schon umsetzen

und sehr erfolgreich auch hieragil werden, was ja eigentlich sehr

untypisches oder noch nie dagewesenesSystem ist in der Welt der Steuerberater.

Und das ist schon sehr spannend, wie sichhier einfach die die Paradigmen

aufbrechen, aber einfach ausder Notwendigkeit heraus.

Ähnlich wie in der Softwareentwicklung vorzig Jahren, wo man gemerkt hat, dass der

klassische Weg ist zu starr, zu langsamoder vorher angesprochen erst Wasserfall,

Modell und Projektmanagement à la Wirplanen zwei, drei Jahre im Vorhinein.

Es geht nicht mehr.

Es wird immer mehr.

Die, die die Sprint ReflexionsSprint Methodik werden.

Auch in der Welt der Steuerberater wirddas einen in der einen oder anderen Form

notwendig sein, sie hierentsprechend weiterzuentwickeln.

Ja, definitiv.

Ich glaube auch, dass du angesprochenhast, es gibt jetzt sehr viele Werkzeuge.

Ich glaube, man muss einfach seinen

Werkzeugkoffer entsprechend packen unddann

die Anwendung hat entsprechend eben dieWerkzeuge, die man benötigt, auszupacken.

So sieht es aus.Martin Danke für deine Ausführungen und

für deine, für deine Einblicke indiese Welt hat es Spaß gemacht.

Und ja, wer mehr wissenmöchte über deine Arbeit.

Die Links sind wie immer in der

Beschreibung, aber am besten einfachden Namen oder Text Schülerrat.

Da findet man dich und deine Arbeit, smart

thinking, dein Unternehmen und da kann mansich dann von dir Unterstützung holen.

In verschiedenen Bereichen.

Und ja, ich hoffe es hat Spaß gemacht undwir sehen uns hoffentlich bald wieder.

Vielen Dank für das Interview.Dankeschön!

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